College Sport in den USA

Mein unerwarteter Weg vom sportlichen Niemandsland zu meinem Traum einer Medaille bei deutschen Meisterschaften.

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Studium und Sport in an der dualen Hochschule in Mannheim

Als ich 2006 mein Abitur in der Tasche hatte, spielte der Sport für mich noch eine sehr untergeordnete Rolle, da ich, selbst auf Landesebene, nie vom Kader berücksichtigt wurde und ich von diversen Trainern gehört hatte, dass ich nicht geraden zu den grössten Talenten gehörte. Ich entschied mich für ein duales Studium bei der Deutschen Bank mit Praxisphasen in Köln, Leverkusen und Frankfurt sowie die Theoriephasen an der dualen Hochschule Baden-Württemberg in Mannheim.  Von 2006 bis 2009 hatte ich 12 verschiedene Wohnungen, Arbeitszeiten von bis zu 100 Stunden pro Woche und knapp 10 Klausuren am Ende jeder Theoriephase. Offensichtlich war das nicht gerade das beste Umfeld für sportliche Höhenflüge. In Frankfurt ging ich zum Beispiel nur sehr selten vor 22 Uhr aus dem Büro und traf mich dann mit einigen anderen Verrückten nach wenigen Stunden Schlaf unter der Woche um 6 Uhr am Main. Vor allem im Winter war das extrem hart und eine absolute Willensprobe.

Retrospektiv weiß ich gar nicht mehr wie ich das fast jeden Morgen geschafft habe. Trotzdem konnte ich mich damals immerhin in Gänsefüsschenschritten auf 3.53 (1500m), 8.39 (3000m) und 15.31 (5000m) steigern. Da ich im tiefsten Inneren schon gespürt hatte, dass ich nicht unbedingt die nächsten gut 40 Jahre meines Lebens  mit 60-100 Wochenarbeitsstunden verbringen wollte, bewarb ich mich bei einer Agentur für Sportstipendien in den USA. Zwar hatte ich bisher nur von viel erfolgreicheren Leichtathleten gehört, die ein Sportstipendium erhalten hatten und war sehr skeptisch was meine Chancen betraf, doch wollte ich mir zumindest nicht später in meinem Leben selber den Vorwurf machen müssen, dass ich es nicht versucht hatte.

Mir ging es damals vor allem darum einen guten Abschluss zu machen und die Auslandserfahrung zu machen, die ich mir ohne Sportstipendium nicht hätte leisten können. Die Mythen (dass man dort unzählige Rennen machen würde, dass dort jeder Athlet verheizt würde und, dass man dort unfassbar hohe Kilometerumfänge zurück legen würde) über das amerikanische Sportsystem, die damals wie heute kursieren, schreckte mich daher von meinem Wunsch nicht ab.

Charlotte, North Carolina: Ich weiß nichts über dich und du weißt nichts über mich…..

Nachdem ich von der Agentur mehrere Monate nichts gehört hatte, kam plötzlich ein erstes Angebot aus Florida: 50% Stipendium (die Restkosten pro Jahr wären für mich pro Jahr noch ca. $20,000) und das Team war auch nicht gerade erstklassig. Ungefähr eine Woche später kam dann ein viel interessanteres Angebot einer Division 1 Universität aus Memphis. Der Trainer schien mich auch unbedingt haben zu wollen und rief mich wöchentlich an, um mich zu einer Entscheidung zu bewegen. Irgendwie hatte ich kein so gutes Bauchgefühl bei der Sache, wahrscheinlich, weil ich nicht gleich das erste ernsthaftere Angebot annehmen wollte. Schließlich sagte ich dem Trainer ab und bekam anschließend noch zwei weitere Anfragen. Ein volles Stipendium einer Universität aus New Jersey und ein 85%-iges Stipendium der Queens University of Charlotte. Letztendlich entschied ich mich für die Queens University, weil der Trainer, Scott Simmons (siehe Foto unten),

Links unser assistant coach Jenna und rechts unser Head Coach Scott Simmons.

Links unser assistant coach Jenna und rechts unser Head Coach Scott Simmons.

einen sehr kompetenten Eindruck auf mich machte und bereits viele Topleute entwickelt hatte. Gerade in dem Jahr hatte sich Michael Crouch (siehe Foto unten), mit dem ich später so viel harte Einheiten zusammen durchstehen würden, von 3.51 auf 3.45 und 15.10 auf 13.39 verbessert.

 

 

 

Michael Crouch, mehrfacher national Champ, und ich.

Eine Entscheidung, die ich niemals bereut habe. Ich wusste fast nichts über Chalotte oder den Staat North Carolina und war während dem Flug schon sehr nervös als ich Mitte August 2009 mein Abenteuer begann.

Für meinen Master hatte ich nur 3 Kurse die Woche (Abends von 18.00 bis 20.45), sodass ich im Vergleich zu den drei Jahren zuvor unfassbar viel Zeit für mein Training und die nötige Regeneration hatte.

 

 

 

 

Ein Kulturschock, kalt wie Eis

Der erste große Schock war mein Eisbad in den Räumlichkeiten der Physios unserer Uni. Da mein Trainingsniveau aus Deutschland verhältnismäßig sehr schwach war, legte mein Trainer größten Wert darauf die Umfänge kontinuierlich zu steigern und mich dabei nicht zu verletzen. Eisbäder seien ein ganz wichtiges Mittel, um Verletzungen vorzubeugen und so wagte ich einen Versuch, obwohl ich Kälte über alles hasse.  Als ich also ich in dieses ca. 13° C kalte Wasser stieg, blieb mir die Luft komplett weg und ich hatte das Gefühl, dass mein ganz Körper vor Schmerz schrie. Erst nach 5-6 Minuten konnte ich mich einigermaßen entspannen und schwor mir innerlich nie wieder „diesen Scheiß“ mitzumachen. Mittlerweile, auch in Deutschland, versuche ich jede Woche 4-5 Eisbäder zu machen. Andernfalls hätte ich niemals mein Training so kontinuierlich steigern können.

Training days

Jedes Jahr begann unser Training mit dem sogenanntem „Fall training camp“ in den Bergen North Carolinas auf ca. 1900m Höhe oder in den Rocky Mountains in Colorado. In der Gebirgskette der „Appalachen“ hatte einst Lance Armstrong schon trainiert und ganz in der Nähe begann auch der bekannte blue ridge parkway.

Ein Teil unseres Cross Country Team in den "Rockies"

Ein Teil unseres Cross Country Team in den “Rockies”

Unser Coach hielt extrem viel von Höhentraining, was sein Kennzeichen „GO2ALT“ beweist. Wir hatten jedes Jahr zwei riesen Villen, eine für die Mädels und eins für die Jungs. Die Mädels hatten einen grossen Billiardtisch, einen unvergleilichen Blick auf die Berge, 4(!) Badezimmer und einen Partytraum. Wir  Jungs hatten dafür ein Wohnzimmer mit Kamin und vor allem eine Veranda mit einem gigantischen Whirlpool.  Die Abende auf der Veranda werde ich sicher niemals vergessen.

Im "Garden of gods" in Colorado springs

Im “Garden of gods” in Colorado springs

Neben dem Eisbad war der zweite, deutlich positivere Kulturschock, war das Training in unserem Team. Wir hatten in dem Jahr ca. 17 Jungs im Team von denen10 Jungs sich berechtigte Hoffnungen machten unter die besten sieben zu kommen, die unser Team bei den „Conference championships“ und „National championships“ vertreten würden. Während die anderen Dienstags immer Tempoeinheiten wie 20 mal 400m (50 Sekunden Pause), zehn mal 800m (2 Minuten Pause) und fünf mal 1600m ( 3.30 Pause) machten, führte mein Trainer mich erst  langsam mit 16 400ern bzw. acht 800ern und vier mal 1600m heran, was mich vor allem mental an mein Limit brachte. Dennoch stellte sich, dank der starken Gruppe, der Trainingserfolg so schnell ein, dass ich jede Woche aufs Neue ein Wachstum erkennen konnte. Noch mehr als die Tempoläufe forderten mich allerdings die gesteigerten Tempodauerläufe. Auch wenn ich anfänglich nur 4 Meilen (6400m) machte, konnte ich nicht annähernd mit den Jungs mithalten, die 5 bzw. 6 Meilen liefen, weil ich in Deutschland viel zu wenige Kilometer gelaufen war (Wochenschnitt ca. 40km) und nie im Bereich der aeroben Schwelle trainiert hatte. Ich erinnere mich wirklich noch gerne an einige Einheiten mit unserem Team, wenn wir 25X400m runter gespult haben, wie es alleine niemals möglich gewesen wäre. Das war schon sehr, sehr geil und ich würde mir wünschen, dass es solche Gruppen in Deutschland auch noch gäbe.

Sehr schnelle Verbesserungen konnte ich bei den sonntäglichen Longs Runs erzielen, wo ich mit 19 Kilometer anfing und mich im Laufe der Saison bis auf 25 Kilometer steigerte, sodass ich mir zumindest ein einigermissen akzeptables Ausdauerniveau in recht kurzer Zeit erarbeitete. Begleitet wurde unser Training von 2-3 Coreeinheiten die Woche und Aqua-Jogging zur Regeneration nach den harte Einheiten Dienstags, Freitags und Sonntags. Zwar waren natürlich alle im Team nicht gerade begeistert, wenn wir Sonntag Nachmittags oder Montag morgens um 8 Uhr am Pool zum auqajoggen bereit standen, aber ich bin überzeugt davon, dass wir so viel schnell regenerieren und Verletzungen vermeiden konnte. Außerdem konnte man dann immer die ganzen verrückten Stories vom Wochenende, letztendlich waren wir ja alle college kids, die nicht nur Rennen im Kopf hatten, austauschen, sodass die 30 Minuten planschen ganz schnell vorbei flogen. Wenn ich heutzutage alleine meine Bahnen im Schwimmbad ziehe, vermisse ich meine Team mates von damals extrem.

Meine team mates- Freunde fürs Leben

Meine team mates- Freunde fürs Leben

Geholfen hat natürlich auch in den Wintermonaten das tolle Wetter in Charlotte. So weiß ich noch genau, dass ich alle 3 Jahre an meinem Geburtstags (Ende November) in Shorts und oberkörperfrei laufen konnte. Zwar war es in Charlotte an den kältesten Tagen auch ganz selten mal um die 0°C, aber oft konnte man dann selbst im Dezember am nächsten Tag schon wieder in kurzen Sachen trainieren. Nirgendwo anders habe ich es bisher erlebt, dass man das Gefühl hatte an einem Tag Winter und am nächsten Tag Sommer zu haben. In Charlotte hat es teilweise sogar Nachts geschneit und Nachmittags war es fast 20°C warm. Was den Sonnenschein angeht war das Wetter aber extrem konstant. Fast jeden Tag war ich morgens motiviert laufen zu gehen, weil ich den wolkenfreien Himmel und Sonne satt gesehen habe. Obwohl wir eine sehr kleine Uni sind, wo die finanziellen Mittel längst nicht so hoch sind wie an den grossen Unis, waren wir sicher besser ausgestattet als so mache OSPs in Deutschland. Unter anderem konnten wir eine Alter-Gravity Treadmill benutzen, also ein Laufband, wo man, wie im All, mit weniger Gravitation laufen kann und so Sehnen und Muskeln entlastet. Dieses Laufband hilft aber nicht nur, um in Verletzungszeiten weiter trainieren zu können, sondern ist auch ein tolles Hilfsmittel, um regenerative Dauerläufe bei deutlich höherer Geschwindigkeit zu machen. Bei 70% Körpergewicht konnte ich so zum Beispiel ganz entspannt im Schnitt von 3.30/km meine Dauerläufe machen. Da ich mir das anfangs auch überhaupt nicht vorstellen konnte:

Alter-G Weltrekorde

Vor Nationals mit den neuen Puma-Klamotten.

Vor Nationals mit den neuen Puma-Klamotten.

Auch die Ausrüstung (3 Paar Spikes, 6-7 Paar Laufschuhe sowie die ganze Kleidung) haben wir von der Uni erhalten. Immer wenn wir neu eingekleidet wurden, war das ein bisschen wie Weihnachten für unser Team. In unserem letzten Jahr hatten wir Puma als Sponsor, davor immer Nike,

Das Leben auf dem Campus

Generell ist es für Sportler ein Riesenvorteil, dass auf dem Campus alles so dicht bei einander ist. Auf meiner kleinen Uni (2500 Studenten) waren die Wege sogar noch kleiner, sodass ich von meiner Wohnung in 30 Sekunden war, wenn mich mal ein richtiger Heißhunger erwischte. Die Business School, wo ich fast alle meine Vorlesungen hatte, waren von dort ebenfalls keine Gehminute entfernt und die Physios waren ziemlich genau 400m von meiner Wohnung entfernt. Wenn man Teil eines Sportteams ist, hat man auch direkt Anschluss und immer team mates oder Bekannte mit denen man in der Mensa, im coffee store oder einfach draussen in der Sonne zusammen setzt. Egal wo man sich auf dem Campus aufhält, trifft man jemandem mit dem man sich kurz unterhält oder auch spontan etwas unternimmt. Man kann sich den Campus wie eine eigene kleine Stadt vorstellen auf der sich das ganze soziale Leben abspielt. So gab es bei uns jedes Semester wilde Parties, festliche Feiern, thankings giving diner, Kinoabende, gemeinsames Super Bowl schauen , Eislaufen mit der ganzen Uni, günstige NBA und NFL-Tickets und vieles mehr. Zwar hat Charlotte als Großstadt auch extrem viel zu bieten, aber auf dem Campus alleine wurde einem auch nie langweilig. Stell dir einfach mal vor wie geil es wäre, wenn du mit allen deinen Studienkollegen und Teamkameraden zusammen studieren, wohnen und essen würdest und alles auf eure Bedürfnisse ausgerichtet ist.

College Life

An unserem kleinen privaten liberal art college hatte ich keinen einzigen Kurs, wo mehr als 12 Studenten pro Professor waren. Die Lern- und Arbeitsweise waren mit Sicherheit zu Beginn eine grosse Umstellung. In Deutschland gibt es ja an den meisten Fakultäten eine „Lernbulemie“, wo man sich am Ende des Semesters den ganzen Stoff rein presst und ihn oft am Morgen nach der Semesterabschlussparty schon wieder vergessen hat. In den USA wird das final exam in der Regel nur zu 25% gewichtet. Dafür fließen folgende Leistungen in die Bewertung ein:

-       Mitarbeit; die Professoren kennen einen mit vollen Namen und regen einen zur aktiven Mitarbeit an. Mit dauerhaft guter Mitarbeit in Form von kritischen Fragen und guten Ideen kann man eine schlechte schriftliche Prüfung gut kompensieren

-       Gruppenarbeiten; da man in der heutigen Arbeitswelt fast ausschließlich in Teams arbeitet, gibt es in fast jedem Kurs Projekte, an denen man gemeinsam meist das ganze Semester arbeitet. Da in den USA auf allen Campusen extrem viele internationale Studenten sind, verbessert man so zudem sein kulturelles Verständnis, was mir unheimlich viel gebracht hat.

Vor einer der vielen Parties im Semester mit dem ganzen Team.

Vor einer der vielen Parties im Semester mit dem ganzen Team.

Natürlich wurde auch richtig viel gefeiert: house parties auf dem Campus oder in den Clubs in der City. Auf jeden Fall ist auf dem Campus immer richtig viel los, sodass einem nie langweilig wird.

Race days-Mt. Sac, Stanford und New York callin 

In den USA ist für die Lagstreckler im Fall-Semester (August bis Dezember) immer Cross Country angesagt. Cross country hat eine wahnsinnige Tradition in den USA und bei den Wettkämpfen im ganzen Land starten zwischen 200 und 400 Leuten. Mir hat XC vor allem deswegen so viel Spass gemacht, weil es ein echter Team-Sport ist. Am Ende der Saison zählten vor allem die Mannschaftsergebnisse, wobei die besten 7 Läufer das Team bei den Conference, Regional und National championships repräsentieren und die besten 5 letztendlich „scoren“, also in die Punkte kommen. Der Gewinner des Rennens erhält einen Punkt und der 200. Volle 200 Punkte. In dem Fall gilt ausnahmsweise also nicht die amerikanische  Weisheit „more is always better. Mit unserem Team den Royals gewinnen wir gleich insgesamt acht Jahre in Folge und 5 regional championships in Folge, wobei ich je die letzten 3 Jahre dabei war. Bei den national championships haben wir immerhin einmal den siebten Platz erreicht. Mehr war für ein “sunshine team” wie uns bei den Bedingungen nicht drin.

Vor dem Start haben wir uns immer gegenseitig richtig gespushed.

Vor dem Start haben wir uns immer gegenseitig richtig gespushed.

 

 

 

 

 

 

 

Insgesamt ist das Leistungsniveau in den USA in der Breite um ein Vielfaches höher als in Deutschland. So laufen alleine im College (ohne die ganzen Profis)  100 Männer:

- Die 800m unter 1:50

-Die 1500m unter 3:45.3

-Die 3000m Hindernis unter: 9.00

und die 5000m unter 14.03

und über 100 Frauen:

-Die 800m unter 2:07.5

-Die 1500m unter 4.22

-Die 3000m Hindernis unter 10.30

und die 5000m unter 16.20

Die zwei Franzosen und wir beiden Deutschen aus unserem Team nach dem Rennen auf dem Times Square.
Daher bekommt man auch viel mehr Möglichkeiten richtig schnelle Wettkämpfe zu laufen. Meine Favoriten waren immer ein Hallen-Meeting in New York, die Penn Relays (siehe Video unten) und natürlich die weltbekannten Meeting in Kalifornien: Stanford Invitational und Mt. Sac Relays.

Die zwei Franzosen und wir beiden Deutschen aus unserem Team nach dem Rennen auf dem Times Square.Nach der Qualifaktion für die "National championships" in New York

Die Qualität der Wettkämpfe war mit Sicherheit ein grosser Faktor warum ich ich mich gleich im ersten Jahr auf 3:45.01 (1500m, school record) und im zweiten Jahr auf 14.09 (5000m) steigern konnte. Auch die letzten Jahre bin ich immer noch in die USA geflogen, um von den perfekten Wettkampfbedingungen zu profitieren, die es in Europa, insbesondere in Deutschland, kaum noch zu finden gibt. Hinzu kommt, dass es neben der Leistung auch einfach viel mehr Spass macht in den USA zu rennen, wo meistens auch deutlich mehr Zuschauer als in Deutschland sind.

Nach der Qualifaktion für die “National championships” in New York

 

Weil es für uns so gut bei dem Wettkampf lief, hatte unser Trainer eine besondere Überraschung für uns auf dem Weg zum AIrport.

Weil es für uns so gut bei dem Wettkampf lief, hatte unser Trainer eine besondere Überraschung für uns auf dem Weg zum AIrport.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Penn Relays an der University of Pennsylvania

Scholarbook

Ich weiss noch genau wie mein Trainer mir erzählte, dass er sehr unzufrieden mit der anderen Agentur war, weil das alles “soccer and tennis guys” waren und sie nicht besonders viel von Leichtathletik verstanden. Daher fragte er mich und meinen Teamkollegen Alexander Schilling warum wir das nicht besser machen würden. Die nächste Woche haben mein Coach, Alex und ich Ideen hin und her geworfen und kamen schließlich auf den Namen Scholarbook. Da Alex als Triathlet zeitlich noch sehr viel mehr trainieren musste als ich, konnte er mich operativ nicht unterstützen. Dafür waren meine guten Freunde Stefan und Thomas Bojanowski auch gleich von der Idee begeistert. Mit Ihnen zusammen half ich den ersten ca. 10 Sportlern  ein passendendes College zu finden und die ganzen administrativen Hürden vom SAT-Test bis zum Visum zu bewältigen. Danach wurde die Nachfrage schnell so gross, dass wir das neben unserem Studium und dem Training nicht mehr selber schafften. Wir gründeten daher ein Unternehmen und stellten unsere erste Kundenbetreuerin ein. Seitdem ist es mir für mich eine absolute Herzensangelegenheit jungen Sportlern die Möglichkeit zu geben sich sportlich, persönlich und akademisch so zu entwickeln wie es in Deutschland leider nicht möglich ist. Ich selber habe so unglaublich von dieser Erfahrung profitiert, dass ich mich sehr glücklich schätze nun selber Anderen diese Chance zu ermöglichen. Wenn euch das Projekt interessiert könnt mir zu dem Thema lesen:

http://www.leichtathletik.de/index.php?NavID=1&SiteID=28&NewsID=45211

http://www.scholarbook.net/scholarbook/site/wp-content/uploads/editor/files/2_scholarbook_brandeins_text.jpg

http://www.scholarbook.net/scholarbook/site/wp-content/uploads/editor/files/11_uni_spiegel.pdf

http://www.scholarbook.net/wp-content/uploads/2011/03/leichtathletik_usa_stipendien.pdf

 

 

 

 

 

 

 

Scholarbook